Vom 21. bis 25. September 2026 begrüßte der lmb Fachkräfte der Jugendarbeit und Medienbildung aus Finnland und Österreich zu einem internationalen Partnertreffen in Brandenburg. Das Treffen knüpfte an den bereits seit 2025 bestehenden Austausch zwischen den Partnern an und verfolgte das Ziel die europäische Zusammenarbeit in der digitalen Jugendarbeit weiterzuentwickeln und daraus ein konkretes europäisches Kooperationsprojekt zu entwickeln.
Austausch zwischen Praxis, Medienbildung und Jugendarbeit
Das Programm sah intensive Workshopphasen an Orten der Brandenburger Medienbildungs- und Jugendarbeitslandschaft vor und so diskutierten die Partner über aktuelle Herausforderungen der digitalen Jugendarbeit und entwickelten gemeinsam einen Erasmus+-Antrags unter anderem in der Jugendhaus Villa in Templin, der Medienwerkstatt Potsdam, sowie dem freiLand Potsdam. Im Mittelpunkt standen Themen wie Medienkompetenz, Desinformation, soziale Medien, Künstliche Intelligenz und digitale Teilhabe. Dabei wurde deutlich, dass Fachkräfte in allen drei Ländern vor ähnlichen Aufgaben stehen und von einem europaweiten Erfahrungsaustausch profitieren können.
Das gemeinsam erarbeitete Projekt soll von Februar 2027 bis Juli 2028 Fachkräfte aus Brandenburg, Helsinki und Wien zusammenbringen, um innovative Methoden für die digitale Jugendarbeit zu entwickeln, zu erproben und weiterzugeben.
Starke Grundlage für die weitere Zusammenarbeit
Für den lmb markiert das Partnertreffen einen wichtigen Schritt beim Ausbau internationaler Kooperationen. Aus einem zunächst fachlichen Austausch ist eine tragfähige Partnerschaft entstanden, die den gemeinsamen Herausforderungen digitaler Jugendarbeit mit konkreten Projekten begegnen will.
Ein besonderes Ergebnis des Treffens war die Produktion eines gemeinsamen Podcasts, der die internationale Zusammenarbeit dokumentiert und neue Perspektiven auf die digitale Jugendarbeit eröffnet.
Im Bild zu sehen: Streetart mit finnischer Handschrift entstand im Freiland
