Bild: Unsplash, Rob Hampson
Soziale Medien sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen – ebenso wie Schule und Schulsozialarbeit. Für Fachkräfte stellt sich daher zunehmend die Frage, wie sich diese Bereiche sinnvoll miteinander verbinden lassen. Konkret: Welchen Mehrwert kann eine Präsenz auf Instagram für die Schulsozialarbeit bieten?
Mit dieser Fragestellung wandten sich am 29. Mai Schulsozialarbeiterinnen aus Falkensee an die Fachstelle Medienbildung. In einem Workshop wurde gemeinsam erarbeitet, wie Jugendliche und Eltern über Instagram erreicht werden können und welche Chancen die Plattform für die tägliche Arbeit bietet.
Chancen und Risiken kennen
Ein Instagram-Kanal kann dazu beitragen, Sichtbarkeit und Vertrauen aufzubauen sowie niedrigschwellige Zugänge zur Schulsozialarbeit zu schaffen. Darüber hinaus bietet er die Möglichkeit, Informationen bereitzustellen, über relevante Themen aufzuklären und mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten. Denn Jugendliche nutzen soziale Medien längst nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch gezielt zur Information und Orientierung.
Soziale Medien passend in den Arbeitsalltag einbauen
Im Workshop standen insbesondere Fragen der praktischen Umsetzung im Mittelpunkt: Wie hoch ist der zeitliche Aufwand für die Betreuung eines Kanals? Wie regelmäßig müssen Inhalte veröffentlicht werden? Welche Themen und Inhalte eignen sich für die öffentliche Kommunikation? Neben einer Einführung in die Gestaltungstools Canva und CapCut erhielten die Teilnehmenden zudem Einblicke in ein partizipatives Medienkonzept, das Jugendliche aktiv in die Entwicklung und Gestaltung von Inhalten einbezieht.
Fachkräfte, die sich ebenfalls mit dem Thema auseinandersetzen möchten, können sich gerne an Vivian Hagedorn von der Fachstelle Medienbildung wenden. Sie bietet kostenfreie und individuelle Beratungen rund um die Nutzung sozialer Medien in der pädagogischen Praxis an.
Dieser Workshop war ein Angebot der Fachstelle Medienbildung. Die Fachstelle wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg.
Vivian Hagedorn
- Mobil: 0 1514 3337952
- Mail: hagedorn@medienbildung-brandenburg.de