Eine Veranstaltung für Fachkräfte in der Kinder- und Jugend(sozial)arbeit aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Die Medienpädagogischen Werkstätten finden in verschiedenen Landkreisen mit lokalen Kooperationspartner*innen statt. Ziel dieser Formate ist der Austausch zu medienpädagogischen Fragestellungen, die Überwindung von Herausforderungen, die Vernetzung bestehender Angebote sowie das Geben von Anregungen für die konzeptionelle Weiterentwicklung der eigenen Arbeit.
Kern jeder Veranstaltung ist ein Praxisworkshop, bei dem kreative Methoden der medienpädagogischen Arbeit kennengelernt und ausprobiert werden können. Im Anschluss daran gibt es einen Austausch sowie eine Beratung zu konkreten Einsatzmöglichkeiten in der eigenen pädagogischen Arbeit.
TikTok, Fake News & Co.: Medienbildung zwischen Trend und Desinformation
TikTok ist für viele Jugendliche ein zentraler Ort der Unterhaltung, Information und Orientierung. Gleichzeitig begegnen ihnen dort täglich Nachrichten, Meinungen und vermeintliche Fakten, deren Herkunft und Wahrheitsgehalt nicht immer leicht einzuschätzen sind. Gerade die schnelle, unterhaltsame und stark algorithmisch geprägte Kommunikation der Plattform stellt dabei besondere Anforderungen an Medienkompetenz.
In einem kurzen Input geht es darum, wie sich Fake News, Desinformation und manipulative Inhalte auf TikTok und in sozialen Medien verbreiten – und warum bestimmte Inhalte besonders gut funktionieren. Anhand konkreter Beispiele werden aktuelle Phänomene und Dynamiken gemeinsam betrachtet und eingeordnet.
Im anschließenden Praxisteil steht das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, konkrete Inhalte zu analysieren und Methoden kennenzulernen, mit denen sich Themen rund um Fake News, Desinformation und TikTok niedrigschwellig in der pädagogischen Arbeit aufgreifen lassen.
Ziel ist es, Fachkräften einen praxisnahen Zugang zu aktuellen digitalen Lebenswelten zu ermöglichen und sie darin zu stärken, Jugendliche bei einem kritischen und selbstbestimmten Umgang mit Informationen in sozialen Medien zu begleiten.
Praxisexpertin:
Patricia Oulehla ist Medienwissenschaftlerin sowie Kultur- und Sozialanthropologin (MA). Seit 2021 ist sie als Bildungsreferentin in den Bereichen Medienkompetenz, Hate Speech, Fake News, Antidiskriminierung und Menschenrechtsbildung tätig und konzipiert und leitet vielfältige Bildungsformate für Jugendliche, Lehrkräfte, Multiplikator:innen, Kulturschaffende sowie Institutionen wie Polizei, Verwaltung, zivilgesellschaftliche Vereine und Universitäten.
Zeit und Ort
- Mittwoch, 28.10.2026 – 10:00 bis 14:00 Uhr
- Stadtbibliothek Königs Wusterhausen
Scheederstraße 1 c
15711 Königs Wusterhausen
Ablauf
- Begrüßung
- Vorstellung des LMB und des Projekts jumblr
- Austausch zu Haltungsfragen
- Impuls zur Medienbildung (Vivian Hagedorn – lmb)
- Vernetzungspause
- Impuls und Praxis-Workshop zum Thema (Patricia Oulehla)
- Austausch zum Transfer in die eigene Praxis
- Abschluss und Feedback
Weitere Informationen und Anmeldung
- Kosten: Es entstehen keine Teilnahmegebühren
- Teilnehmendenzahl: Die Veranstaltung ist auf 20 Teilnehmende begrenzt
- Anmeldung: Bitte direkt bei der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen: per Mail info@bibliothek-kw.de oder telefonisch 0337525600
Diese Medienpädagogische Werkstatt ist ein Angebot des lmb e.V. im Rahmen des Projekts jumblr – Jugendmedienbildung im ländlichen Raum und wird in Kooperation mit der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen durchgeführt. Das Projekt jumblr wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg.
Für Rückfragen oder bei Interesse eine Medienpädagogische Werkstatt im eigenen Landkreis durchzuführen, steht Ihnen gerne Isgard Walla zur Verfügung.
- Mobil: 0159-06 11 93 22
- Mail: walla@medienbildung-brandenburg.de